Erfahrungsberichte – Reisen zu Corona-Zeiten

Reisen im Jahr 2020 wirft viele Fragen in den Raum: Viele Reisende sind aktuell verunsichert und fragen sich, ob und wann Sie Ihre Reisen buchen sollen. Ist es sicher zu reisen? Kommt überhaupt ein Urlaubsgefühl auf oder bleibe ich lieber zu Hause? Ist es gefährlich, jetzt ins europäische Ausland zu verreisen. Wie ist die Lage im Zielgebiet? Um Ihnen ein paar Ihrer Fragen zu beantworten, haben wir Ihnen zwei Erfahrungsberichte zum Thema „Reisen zu Corona-Zeiten“ zusammengestellt.

 

Unser Kollege Arnold Dederer aus unserem TUI ReiseCenter Bielefeld war auf Fuerteventura und schildert Ihnen seine Reiseerlebnisse in einem Reisebericht:

„Ich bin vom 11. bis 25. Juli auf Fuerteventura gewesen und kann berichten: Es war wunderschön und ganz unkompliziert.

Vorab hatte ich ein etwas mulmiges Gefühl und habe mich ständig gefragt, ob alles gut geht und ohne Komplikationen funktionieren wird, da man in den Medien leider ständig Negativberichte über das Reisen innerhalb Europas liest, hört und sieht.

Am Flughafen Hannover funktionierte alles reibungslos: Der Flughafen Hannover war wie leergefegt gewesen. Einige Schalter hatten offen, es wurden insgesamt 5 Flüge am gesamten Tag angeboten (ab HAJ) – und das in der Hochsaison und Ferienzeit.

Am Check-in Schalter der TUIfly wurde nach der Registrierung für die Einreise mit dem dazugehörigen QR-Code gefragt. Ganz wichtig ist, dass dieser ausgedruckt mitgeführt wird. Der Code wird ganz einfach ab 48 h vor Abflug beantragt (Aktueller Stand vom Auswärtigen Amt).

Bei TUIfly wird ebenfalls ab 24 H vor Abflug eine Gesundheitserklärung gefordert.

Nachdem der Check-In recht entspannt verlief sind wir durch die Sicherheitskontrolle zum Gate gegangen. Dann ging es endlich los!

Unser Flugzeug war komplett ausgebucht und somit auch jeder Sitzplatz besetzt. Der Flug verlief entspannt und ohne Turbulenzen. Da man schon beim Betreten des Flughafens verpflichtet ist den Mund-Nasen-Schutz zu tragen, gilt dies selbstverständlich auch während der gesamten Flugdauer im Flugzeug.

Man darf die Maske kurzzeitig absetzen, wenn man etwas essen oder trinken möchte. Aber ganz ehrlich: Ich habe mich schnell daran gewöhnt die Maske zu tragen und diese auch anzubehalten. Der Service während des Fluges war super!

Nachdem wir auf Fuerteventura gelandet sind, verlief auch hier alles total entspannt und unkompliziert.

Zuerst wurden die Passagiere der ersten fünf Reihen des Flugzeuges drum gebeten zur Passkontrolle zu gehen. Es ging darum, dass sich nicht zu schnell viele Menschen in einem Raum aufhalten, sondern péu a péu.

Die Kontrolle am kleinen und niedlichen Flughafen Fuerteventura verlief ebenfalls problemlos und einfach.

Zuerst wurde bei jedem einzelnen Reisenden die Temperatur gemessen und anschließend musste man seinen QR-Code scannen lassen, der einen dazu berechtigt “gesund” einzureisen.

Auf geht’s und endlich in den Mietwagen mit dem Ziel: “R2 RIO CALMA RESORT”. 

Wow! Was ein Resort. Das Hotel hat mich mit seiner grandiosen kanarischen und mediterranen Architektur von der ersten Minute an überzeugt.

Beim Eingang zur Rezeption musste man seine Hände desinfizieren. Dies gilt im Übrigen in ganz Spanien: Bevor man ein Geschäft, Hotel, etc. betritt, ist man dazu verpflichtet seine Hände zu desinfizieren. – vor jedem Eingang steht dafür ein Desinfektionsspender.

Selbstverständlich und verpflichtend haben wir beim Eingang der Rezeption unsere Masken angezogen und haben eingecheckt.

Wieder ein Wow! Wir haben ein schönes Meerblickzimmer erhalten und die Rezeptionistin war sehr freundlich und hilfsbereit. Wir wurden mit den Corona-Regeln des Hotels vertraut gemacht und auf die Hotel-QR-Codes, welche im ganzen Hotel verteilt sind, hingewiesen.

Diese kann man mit seinem Handy scannen lassen und man erhält einen ausführlichen Überblick über die gesamten Corona-Hygienemaßnahmen des Hotels.

Beim Buffet war ich ebenfalls positiv überrascht, wie die Hygienemaßnahmen sinnvoll umgesetzt wurden. Ganz ehrlich: Daran könnte ich mich gewöhnen. Hinter dem Buffett stand das Hotelpersonal, vor dem Essen jeweils eine Plexiglasscheibe. Das Essen wurde vom Personal auf einen Teller gelegt und über die Plexiglasscheibe gegeben. Sehr angenehm! Die Tische wurden stetig mit Papiertischdecken gewechselt, sobald ein neuer Gast sich dorthin setzt. Die Getränkekarte konnte man sich ebenfalls mit dem Hotel-QR-Code aufrufen.

Ein neuer Tag, ein neues Abenteuer. Endlich ging es damit los, die Sonneninsel Fuerteventura zu erkunden. Sämtliche traumhafte Sandstrände auf der gesamten Insel haben wir erkundet und es fühlte sich herrlich an. Die Strände sind oft leer gewesen, nur einige Familien & Senioren tummelten sich am Strand. Wir haben das Meer und den Strand in all seinen Farben und Facetten in vollen Zügen genossen. Wer würde da schon mit einem vollen Strand und Ölsardine neben Ölsardine tauschen? Richtig, niemand!

Da wir quasi zum „mehr oder weniger” Ende des Lockdowns von Spanien auf Fuerteventura gewesen sind, waren einige Geschäfte und Läden noch nicht geöffnet. Trotzdem konnte man einige Restaurants, Bars oder Geschäften hervorragend nutzen. Und ein weiterer Vorteil: Für Shoppingliebhaber gab es in allen Kleidungsgeschäften mehr als 70% Rabatt. Danach noch schnell ein Eis schlemmen und der Tag ist gerettet. Herrlich!

Nach 14 Tagen ging es für uns leider zurück nach Hause – und ich kann nur eins sagen: Ich werde es vermissen und es war eine wunderschöne Erfahrung.

Eine Erfahrung, die ich gern mit Ihnen teilen möchte, damit Sie beruhigend in den wohlverdienten Urlaub in die Sonne fliegen können!

Zusammenfassend kann ich sagen, dass sich die Spanier auf uns Touristen sehr freuen und auf uns sehr angewiesen sind. Jeder einzelne Mitarbeiter, sei es am Flughafen oder im Hotel hat sich Mühe gegeben, damit jeder einzelne von uns einen rundum perfekten Urlaub hat, trotz Corona-Zeiten.

Ich hoffe, dass ich Sie damit ermutigen kann, dass Reisen in Corona-Zeiten sehr schön und entspannt sein kann.

Wenn Sie Fragen haben, können Sie mich gerne kontaktieren.

P.S.: Das einzige was an Corona erinnerte waren die Masken, sowie die Medien, in den regelmäßig über Corona berichtet wird.“

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Auch unsere lieben Kunden, das Ehepaar Pichler, hat uns Ihre Urlaubseindrücke von Ihrer Reise nach Rhodos geschildert:

“Am 2.7.2020 flogen wir mit dem ersten Flieger von Paderborn nach Rhodos.

Der Flug verlief reibungslos mit Maske. Am Flughafen Diagoras in Rhodos wurden wir ausgewählt und auf Corona getestet. Einen Tag blieben wir im Hotel und bekamen am nächsten Tag per SMS das OK.

Unser Stammhotel Esperos Palace war leider nicht geöffnet, aber mit dem Hotel La Marquise waren wir sehr zufrieden.
Die Belegschaft war außerordentlich freundlich und alles hatte sich auf die Coronazeit gut eingestellt.
Sauberkeit, Bedienung, alle mit Maske, die Gäste mussten jedoch keine Maske tragen. Das Buffet wurde angereicht.
Der Strand war 20 Minuten entfernt. Es gab auch kleine Elektroautos, die uns morgens zum Strand und abends wieder zum Hotel brachten. Am Strand wurden alle Liegen bei Belegung desinfiziert. Toiletten, Bar alles war sehr sauber.
Frühstücken konnten wir auf der Dachterrasse, das Abendessen wurde im großen Speisesaal serviert.
Die Abende verbrachten wir bei unserem Freund Janni. Er hat eine Bar gegenüber unserem alten Hotel. Leider waren wir fast die einzigen Gäste.
Von den ca.10 Hotels in unserem Strandabschnitt Faliraki/Kalithea waren nur 4 geöffnet. Die Esperia Group mit 7 Hotels hatte komplett geschlossen, außer Ammades.

Das Einkaufszentrum Epsilon und andere Geschäfte waren zu. Nur die Apotheke hatte geöffnet.
Es war fast kein Schiffsverkehr (Lindos/Faliraki).
Wir machten Wanderungen nach Faliraki. Dort waren die Geschäfte und Bars teilweise geöffnet.
Wir besuchten auch die Therme von Kalithea, welche sogar geöffnet war, jedoch waren vor Ort keine Touristen.
Auch in Rhodos-Stadt ist es bedeutend ruhiger.
Leider trafen wir nur 5 Ehepaare aus unserem Hotel Esperos Palace, die auch im La Marquise wohnten.

Zusammenfassend können wir sagen:

Es war eine gute Entscheidung nach Rhodos zu fliegen. Wir werden diese 3,5 Wochen bestimmt nicht vergessen. Sie waren ein einmaliges, manchmal auch trauriges Erlebnis für uns.”

Fam. Beatrix und Karl Pichler